Karlheinz Koppe (1928 - 2009) war ein deutscher Physiker und Wissenschaftsorganisator, der sich besonders für den Ausbau der kernphysikalischen Forschung in der Bundesrepublik einsetzte. Nach seinem Studium in Göttingen arbeitete er zunächst in der theoretischen Physik, bevor er in leitenden Funktionen an mehreren Forschungsinstitutionen tätig wurde. Koppe gehörte zu jener Generation von Naturwissenschaftlern, die den Wiederaufbau der deutschen Forschungslandschaft nach 1945 prägten und internationale Kooperationen förderten. Als Direktor und späterer Präsident der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt unterstützte er die Entwicklung großer Beschleunigeranlagen und setzte sich für die Verbindung von Grundlagenforschung und technologischer Anwendung ein. Sein Wirken trug wesentlich dazu bei, Deutschland als Standort der modernen Kern - und Teilchenphysik zu etablieren.
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