Bundesrepublik Deutschland
Bundesrepublik Deutschland
1978 Malerei des Impressionismus - Lovis Corinth - Max Liebermann - Max Slevogt
Sammlung St. Jürgens
Max Liebermann (1847 - 1935) war ein bedeutender deutscher Maler und Grafiker, bekannt als führender Vertreter des deutschen Impressionismus. Geboren in Berlin, studierte er an der Kunstakademie Weimar und setzte seine Studien in Paris und den Niederlanden fort. Liebermann war stark von der französischen Malerei und den Werken von Édouard Manet und Edgar Degas beeinflusst. Seine Gemälde zeichnen sich durch ihre lebendige Farbgebung und die Darstellung des alltäglichen Lebens aus. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Die Netzflickerinnen", "Der Biergarten" und "Die Rasenbleiche". Liebermann war ein bedeutender Förderer der modernen Kunst in Deutschland und setzte sich aktiv für die Anerkennung von Impressionisten und Postimpressionisten ein. Als Präsident der Preußischen Akademie der Künste spielte er eine wichtige Rolle in der Kunstpolitik der Weimarer Republik. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde Liebermann jedoch aufgrund seiner jüdischen Herkunft diskriminiert und von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen. Sein Erbe lebt in zahlreichen Museen und Sammlungen weltweit weiter.