Stephan Jürgens - Philatelie & mehr

Potschta / Poschta

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SBZ_Ost-Sachsen_1945_41_Potschta.jpg

| Studien zu einzelnen Marken / Markenserien

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Die "legendäre" unverausgabte aus Ost-Sachsen
in:

Zitate

Nr. 1 erschien ohne Genehmigung der zuständigen russischen Behörde, die nicht einmal in Kenntnis gesetzt worden war. Sofort nach Bekanntwerden am vorgesehenen Ausgabetag, dem 23. Juni, mußte der Markenbestand abgeliefert werden und wurde vernichtet. Die zur Ablieferung und Vernichtung gekommenen Marken betrugen 1 015 500 Stück. Der an der Auflage fehlende Bestand von 14 500 Stück soll angeblich bereits in den wenigen Stunden des 23. Juni über die Schalter gegangen sein, was jedoch nicht den Tatsachen entsprach. Sehr wahrscheinlich sind überhaupt keine Marken über die Schalter gegangen, sondern der ganze Bestand von 14 500 Stück war in der Hand des zuständigen Postamtmannes geblieben, der strafversetzt wurde. Von dieser Seite gelangten die im Handel befindlichen Stück in die Öffentlichkeit.
in: Kricheldorf: Deutschland und Gebiete. Grundriß der Postwertzeichen, ihre Bewertung lose und auf Brief

Philatelistische Literatur


Wolfgang Strobel: Die Potschta-Marke in Dresden 1945. Eine postgeschichtliche Studie
Arbeitsgemeinschaft Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V.   ohne Ort   2014


Lothar Kempe, Gerhard Schmidt: … aller hundert Jahre. Sachsen Dreier/Sachsen Zwölfer
Express Verlag   Berlin   1948


Paul Friedrich: Die Geschichte der Postwertzeichen Ostsachsens
Krichelsdorf-Verlag   Freiburg/Breisgau   1947


Dr. Lothar Kempe: Dresden 1. Ausgabe, durchstochen (Trennungsart Loschwitz)
Europa-Pressedienst   Berlin-Wilmersdorf   ohne Jahr

Aufsätze in Anthologien und Zeitschriften

Relevante Kataloge