Kommunistische Partei / KPD / PCI
Theodor Prager (1909 - 1943) war ein österreichischer Kommunist und Widerstandskämpfer, der früh gegen den Nationalsozialismus aktiv wurde. Aus einer jüdischen Familie in Wien stammend, schloss er sich in den 1930er‑Jahren der KPÖ an und arbeitete in verschiedenen illegalen Strukturen, die nach dem austrofaschistischen Verbot der Partei entstanden. Prager engagierte sich besonders in der Jugendbewegung und im Aufbau konspirativer Netzwerke, die politische Schriften verbreiteten und Verbindungen zu Exilorganisationen hielten. Nach dem "Anschluss" 1938 intensivierte er seine Tätigkeit im antifaschistischen Widerstand. 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet, schwer misshandelt und vor dem Volksgerichtshof wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" angeklagt. Trotz Folter belastete er keine Mitstreiter. Prager wurde 1943 im Zuchthaus Brandenburg‑Görden hingerichtet. Sein Name steht heute für die Kontinuität des österreichischen Widerstands und die Rolle jüdischer Kommunisten im Kampf gegen den Nationalsozialismus.










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