Werbung auf Briefmarken und Ganzsachen ist ein interessantes Phänomen, das die Grenzen zwischen Philatelie und Marketing verwischt. Hier sind einige Punkte, die dieses Thema beleuchten: Geschichte der Werbung auf Briefmarken und Ganzsachen Die Verwendung von Briefmarken und Ganzsachen als Werbemittel hat eine lange Geschichte. Schon im 19. Jahrhundert wurden Briefmarken und Umschläge mit Werbebotschaften bedruckt. Diese frühen Beispiele für Postwerbung waren oft sehr einfach und bestanden meist aus dem Namen und der Adresse des Unternehmens. Arten von Werbung Die Werbung auf Briefmarken und Ganzsachen kann viele Formen annehmen. Sie kann direkt auf der Briefmarke oder dem Umschlag gedruckt sein, oder sie kann in Form von Sondermarken oder Ersttagsbriefen auftreten, die ein bestimmtes Produkt, eine Marke oder ein Ereignis bewerben. Zweck der Werbung Der Hauptzweck der Werbung auf Briefmarken und Ganzsachen ist es, Aufmerksamkeit zu erregen und das Bewusstsein für ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke zu erhöhen. Da Briefmarken und Umschläge oft weit verbreitet sind und eine breite Zielgruppe erreichen, sind sie ein effektives Mittel zur Verbreitung von Werbebotschaften. Sammeln von Werbe - Briefmarken und Ganzsachen Für Philatelisten und Sammler von Werbeartikeln können Briefmarken und Ganzsachen mit Werbung ein interessantes Sammelgebiet sein. Sie bieten Einblicke in die Geschichte der Werbung und des Marketings und können auch einen kulturellen oder historischen Wert haben. Kritik und Kontroversen Obwohl die Werbung auf Briefmarken und Ganzsachen für einige ein interessantes Sammelgebiet ist, gibt es auch Kritik. Einige Philatelisten sind der Meinung, dass Werbung auf Briefmarken den philatelistischen Wert mindert. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Kommerzialisierung der Post und der möglichen Beeinträchtigung der Privatsphäre durch Werbung auf persönlicher Korrespondenz. Insgesamt ist die Werbung auf Briefmarken und Ganzsachen ein faszinierendes Feld, das die Schnittstelle zwischen Philatelie, Werbung und Kulturgeschichte beleuchtet. Es bietet viele Möglichkeiten für Sammler und Forscher, die sich für diese Aspekte der Postgeschichte interessieren.
Reklameanhängsel, auch Reklamefeld, mit priv. Oder postal. Werbung bedrucktes Leerfeld, das fast ausschl. in Markenheftchen vorkommt und als Zusammendruck gesammelt wird. Die ital. Post verausgabte 1924/25 auch Schalterbogen einiger Marken (Mi 83, 90, 92, 129, 130, 133, 160), in denen Marke und daruntergedrucktes Reklameanhängsel durch gemeinsame Zähnung eine Einheit bildeten. Diese Marken Sind im Katalog nach Mi 193 aufgeführt. Es Sind insg. 21 Zusammendrucke dieser Art mit versch. Firmenreklame bekannt, die z. T. selten sind. Die ital. Post mußte auf Einspruch des Weltpostvereins den Verkauf dieser Marken nach kurzer Zeit einstellen, da die Bestimmungen Marken mit anhängendem Reklamefeld zur Freimachung nicht zulassen. Marken mit Reklameanhängsel aus Markenheftchen Sind jedoch bis in unsere Tage oft unbeanstandet zur Freimachung verwendet worden. Deutsche Reichspost und BP mußten nach zuerst stillschweigender Duldung ausdrückl. Verbote zur Verwendung von Zusammendrucken Marke Reklameanhängsel (auch mit Andreaskreuz bedruckt) erlassen. Seitens der BP geschah das um 1958 betr. Zusammendrucke aus den Markenheftchen Mi 3 und 4. Alle Postverwaltungen bemühen Sich seitdem, sämtl. Felder mit Marken auszufüllen.
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