Das Großherzogtum Oldenburg war ein Territorium, das durch den Wiener Kongress 1815 errichtet wurde. Es bestand aus drei gesonderten Gebieten: dem Herzogtum Oldenburg, dem Fürstentum Lübeck und dem Fürstentum Birkenfeld. Die Haupt - und Residenzstadt des Großherzogtums war Oldenburg. Das Herzogtum Oldenburg erstreckte sich zwischen der Nordsee, der untern Weser und der Hunte. Das Fürstentum Lübeck mit der Hauptstadt Eutin lag in der preußischen Provinz Schleswig - Holstein. Das Fürstentum Birkenfeld wurde ganz von der preußischen Rheinprovinz umschlossen. Das Großherzogtum Oldenburg war Mitglied des Deutschen Bundes und trat dem Norddeutschen Bund bei. Danach war es ein Gliedstaat des Deutschen Kaiserreichs. Am 11. November 1918 dankte der Großherzog ab und es entstand der Freistaat Oldenburg.